#2 – Queen mit “The Show Must Go On”

Der ein oder andere wird nun etwas verwundert sind, dass ich als erstes Stück von Queen nicht das unvermeintliche “Bohemian Rhaspody” hier vorstelle. Eben genau aus diesem Grund 😉 – und weil “The Show Must Go on” auch einen besonderen Platz bei meinen Lieblingsliedern von Queen einnimmt.

Veröffentlichung4. Februar 1991
Länge4:31
GenreRock
TextQueen (Brian May)
MusikQueen (Brian May)
AlbumInnuendo

Queen habe ich als Kind der 80er erst mit “Radio Ga Ga” kennengelernt und erst später verstanden, dass die Jungs schon etwas länger im Geschäft waren. Die Alben der 80er Jahre fand ich nicht schlecht und ich habe Queen immer gerne gehört. Aber das Album “Innuendo”, das am 4. Februar 1991 erschienen ist, avanzierte in kürzester Zeit zu meiner Lieblungsplatte von Queen. Vorallem das titelgebende “Innuendo” erinnerte mich bezüglich Komplexität und Genre-Mix etwas an “Bohemian Rhaspody” und “The Show Must Go On” hat mir wegen der bombastischen Gitarren-Riffs von Brian May und natürlich der großartigen Stimme von Freddie Mercury die Schuhe ausgezogen. Ich war mit diesem Album endgültig ein echter und inniger Queen-Fan geworden, weil sie hier aus meiner Sicht ein Stück zurück zu ihren Anfängen gefunden haben. Die Alben davor wie zum Beispiel “The Miracle” waren nicht so ganz genial die älteren Werke. Ich finde mit “Innuendo” haben sie dort wieder angeknüpf. Als dann am 23. November 1991 die Nachricht veröffentlich wurde, dass Freddie Mercury an AIDS erkrankt sei und tagsdrauf – ich hatte den Schock noch nicht ganz verarbeitet – der Tod des Queen-Sänger gemeldet wurde, war ich am Boden zerstört. Es gibt wenige Todesnachrichten vom Prominenten, die mich so sehr mitgenommen haben, wie der Tod von Freddie Mercury (außer der Nachricht vom Tod Loriots). Zu diesem Zeitpunkt war “The Show Must Go On” die aktuelle Single von Queen. Deswegen wird dieser Song auch alle Zeiten mit Freddies Tod verbunden sein – und das nicht nur wegen des Textes. Wenn man bedenkt, dass Brian May sich nicht sicher war, ob Freddie wegen seines damals bereits sehr angegriffenen Gesundheitszustand überhaupt in der Lage sei, den anspruchsvollen Teil ein zu singen, kann man die gesangliche Leistung von Freddie nicht hoch genug einschätzen. Laut Brian May genehmigte sich Freddie einige Wodkas, sagte “I’ll fucking do it, darling!” und sang dann das Lied in einem einzigen Take ein, der dann auch verwendet wurde. Auch der Text erscheint natürlich vor dem Hintergrund des nahenden Tods von Freddie Mercury in einem besonderen Licht. Eine Zeile, die sicher zu Freedie (und auch seinem Umgang mit der AIDS-Erkrankung) passt, ist folgende:

My make-up may be flaking but my smile still stays on

Wie bei einigen Videos aus der letzten Zeit enthielten dieses kaum neues Bildmaterial der Band. Wie beim Video zu “Innuendo” ist es eine Collage aus alten Queen-Videos. Erst nach dem Tod von Freddie wurde später noch der Song “I’m going slightly mad” veröffentlicht und hier konnte man sehen, wie sehr Freddie von der Krankheit gezeichnet war.

Mit ihm hat die Musikwelt wirklich einen großartigen Sänger verloren…

Weitere Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/The_Show_Must_Go_On_(Queen-Lied)

One thought on “#2 – Queen mit “The Show Must Go On”

  1. Auch hier mein erster Kontakt zu Queen während der Schulzeit auf dem Wirteltor. Es war We will rock you und Toto hockte sich auf den Boden zum typischen geklatsche, von dem ich bis dahin noch nie was mitbekommen hatte.
    Queen sind natürlich ganz vorne mit dabei, wobei mir die bombastischen Titel wie Innuendo, The Show must go on oder Bohemian Rhaspody zu schwer sind. Es gibt leichtere, verspieltere Titel. Don’t stop me now oder I want to Break free. Klasse finde ich Freddy in Under pressure.

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