#39 – Muse mit “Pressure”

Mitreißender Beat in Kombination mit Matt Bellamys grandioser Stimme – großartige Songs von Muse gibt es viele. Dieser war aus einem ganz bestimmten Grund besonders…

Cover
Veröffentlichung27. September 2018
Länge3:55
GenreRock, Pop Rock
AutorMatt Bellamy
AlbumSimulation Theory

Meine Erwartungen an das neue Album von Muse waren damals eher gering, weil der Vorgänger “Drones” eher mäßig gelungen war, um es mal nett zu formulieren. Ich hatte mich mit dem Gedanken abgefunden, dass sich die musikalischen Wege von Muse und mir trennen würde – so wie es schon bei Coldplay zuvor gewesen war.

Aber erstens kommt es anders, als man zweitens denkt. Als ich mir das Album zum erstenmal angehört habe, war ich hin und weg. Das war Muse, so ich sie zuvor zu schätzen gelernt habe. Sie bedienten sich in diesem Album vermehrt an den 80ern, wie von einigen Experten kritisch angemerkt wurde, aber mich störte das wenig. Es waren mitreißende Songs, die mir sofort ins Ohr gingen. Sogar meinen damals 7jährigen Sohn hat das Album gepackt und er war Muse-Fan (guter Junge).

Pressure ist dabei für mich eines der Highlights dieses Album – Spätestens da hatten mich Muse komplett abgeholt und ich war nach dem äußerst schwachen Vorgänger wieder versönt. Grandios ist übrigens bei der Deluxe-Version des Album die Marching-Band-Version.

2019 hatte ich die Chance Muse live im Kölner Stadion zu sehen und es war ein einziges Fest – einzig die Tatsache, dass es im Sommer noch lange hell bleibt, trübte ein wenig den Genuss an der opulenten Lightshow. Aber das ist Jammern auf hohen Niveau.

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